Das ist eine der wichtigsten Fragen bei der Hochzeitsplanung – und eine, bei der ich immer direkt bin: Lieber eine Stunde zu viel als eine Stunde zu wenig. Der Tag vergeht schneller als ihr denkt, und der Moment, der fehlt, kommt nicht zurück.
Wovon hängt die Dauer ab?
Drei Faktoren bestimmen maßgeblich, wie viele Stunden ihr wirklich braucht:
- Ablauf des Tages: Nur Standesamt, oder Standesamt + Feier + Paarshooting?
- Getting Ready: Wollt ihr, dass ich beim Anziehen dabei bin? Diese stillen, intimen Momente sind oft die emotionalsten des ganzen Tages.
- Gästezahl: Mehr Gäste bedeuten mehr Gruppenfotos, mehr Zeit.
Was wirklich reicht – und was ihr bereuen könntet
2,5 Stunden (Standesamt-Paket)
Perfekt für eine rein standesamtliche Trauung ohne anschließende große Feier. Ihr bekommt die Trauung, die Glückwünsche danach und ein kurzes Paarshooting. Bei Jessica & Thomas im Stadtmuseum Trostberg war genau das die richtige Wahl: eine intime, würdevolle Zeremonie, bei der ein kompakter Rahmen vollkommen ausgereicht hat. Was bei diesem Paket fehlt: das Getting Ready, die Ankunft der Gäste, der Empfang – und die Golden Hour.
4–5 Stunden (Halber Tag)
Der Sweet Spot für viele Paare. Ihr bekommt Standesamt oder kirchliche Trauung, die ersten Stunden der Feier, Gruppenfotos und ein Paarshooting. Für eine Hochzeit mit 30–60 Gästen und einem klaren Ablauf ist das oft genau richtig.
Ganztägige Begleitung
Für Paare, die wirklich alles festhalten wollen: Getting Ready am Morgen, die Trauung, Empfang, Gruppenfotos, Paarshooting in der Golden Hour, Abendessen und die ersten Tanzmomente. Vom ersten Knopf am Morgen bis zum Eröffnungstanz bin ich dabei – die Erzählung des Tages bleibt lückenlos. Für größere Hochzeiten mit über 60 Gästen empfehle ich dieses Paket.
Mein ehrlicher Rat: Plant für das Paarshooting allein mindestens 45–60 Minuten ein. In dieser Zeit lauft ihr ab, werdet entspannt, und genau dann entstehen die besten Bilder. Wer nur 20 Minuten hat, bekommt 20-Minuten-Bilder.
Getting Ready – lohnt es sich?
Ja, fast immer. Die Momente beim Anziehen, das erste Mal das fertige Kleid sehen, die nervösen Witze der Brautjungfern – das ist echter Alltag, ungestellt und unvergesslich. Wer das in seinen Bildern haben möchte, muss früh anfangen. Mindestens 60–90 Minuten vor der Trauung sollte ich dafür dabei sein.
Den Zeitplan gemeinsam planen
Mit meinem kostenlosen Timeline-Generator könnt ihr den Tagesablauf vorstrukturieren. Ich schaue mir den Plan dann an und sage euch ehrlich, ob die Zeit realistisch ist – oder wo wir Puffer einbauen sollten.